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Stadtrat

Regenbogenflagge wird nicht gehisst

Verwaltungsausschuss lehnt SPD-Antrag ab

Am 17. Mai wird der internationale Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) begangen. Vielerorts wird deshalb am nächsten Montag die Regenbogenflagge gehisst, um ein Zeichen für mehr Toleranz, Respekt und Akzeptanz zu setzen.

Im April hatte die Bremervörder SPD-Stadtratsfraktion im Verwaltungsausschuss einen Antrag gestellt, dass am Aktionstag am nächsten Montag, 17. Mai, auf dem Rathausplatz die Regenbogenflagge (Pride-Flag) gehisst wird, “um ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten zu setzen, die nicht in herkömmlicher Heterosexualität leben”.

Der Verwaltungsausschuss hat den Antrag der SPD mehrheitlich nicht stattgegeben. “Wir wollen ausdrücklich niemanden ausgrenzen, es handelt sich jedoch um einen Aktionstag und keinen offiziellen Gedenktag. Der Verwaltungsausschuss hat dem Antrag der SPD in seiner nicht öffentlichen Sitzung nicht entsprochen, weil eine Beflaggung anlässlich eines Aktionstages an einem öffentlichen Gebäude nicht angemessen erscheint. Es bestand die Sorge, einen Präzedenzfall zu schaffen”, erklärte Bremervördes Bürgermeister Detlev Fischer auf Nachfrage der BZ mit Hinweis auf die Beflaggungsverordnung für öffentliche Gebäude.