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2025 Allgemein Jusos Jusos im Kreis Rotenburg (Wümme) Lukas Hinz OV Bremervörde

In eigener Sache: Rainer Hartmeyer legt Mandate nieder – SPD begrüßt neue Vertreter im Stadtrat und Ortsrat

Rainer Hartmeyer

Lukas Hinz

Melanie Reßmeyer

Rainer Hartmeyer, langjähriges Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bremervörde sowie im Ortsrat Bremervörde, hat mit Schreiben vom 2. April 2025 seine Mandate im Rat der Stadt Bremervörde und Ortsrat Bremervörde niedergelegt. Der SPD Ortsverein Bremervörde und die SPD-Ratsfraktion danken ihm herzlich für seinen großen Einsatz und seine verlässliche Arbeit in der Kommunalpolitik.

Lars Lust

„Rainer Hartmeyer war über viele Jahre hinweg eine feste Größe in unserer Fraktion. Mit Sachverstand, Erfahrung und Augenmaß hat er die Entwicklung Bremervördes mitgestaltet. Für sein Engagement sind wir ihm sehr dankbar“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Lars Lust.

Die SPD freut sich, dass mit Lukas Hinz aus Hesedorf und Melanie Reßmeyer aus der Kernstadt zwei motivierte Menschen nachrücken, die künftig die sozialdemokratischen Positionen in Rat und Ortsrat vertreten werden.

Lukas Hinz (22) übernimmt das Mandat im Stadtrat. Der junge Hesedorfer ist Vorstandsvorsitzender eines Berliner Jugendhilfeträgers und engagiert sich seit mehreren Jahren bei den Jusos. Er erweitert die Fraktion um eine junge Perspektive. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und möchte mich besonders für junge Menschen in unserer Stadt einsetzen – sei es bei der Mobilität, bei Bildungsangeboten oder bei der Beteiligung an politischen Entscheidungen“, erklärt Hinz.

Melanie Reßmeyer (43) übernimmt den Sitz im Ortsrat Bremervörde. Sie möchte sich insbesondere für die Stärkung der Innenstadt, familienfreundliche Angebote und eine lebendige Stadtgesellschaft einsetzen. „Bremervörde bedeutet für mich vor allem Miteinander – miteinander leben, reden, diskutieren und gemeinsam etwas bewegen. Genau dafür möchte ich mich im Ortsrat einsetzen“, so Reßmeyer.

Der SPD-Ortsverein und die Fraktion wünschen beiden einen guten Start und freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit.

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Allgemein OV Bremervörde

SPD will schlankeren Stadtrat

Sozialdemokraten wollen die Zahl der Ratsmitglieder reduzieren

von Theo Bick am 20. März 2025

Bremervörde. Der Bremervörder Stadtrat soll in der kommenden Wahlperiode kleiner werden – zumindest wenn es nach den Sozialdemokraten ginge, die für die Ratssitzung am Dienstag, 25. März, um 19 Uhr einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Geht es aber nicht.

Dass der Antrag im Rat keine Mehrheit finden wird, wissen der SPD-Fraktionsvorsitzende Lars Lust und sein Parteifreund Christian Oetjen nach einem Gespräch mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Dirk-Frederik Stelling zwar bereits, ein Signal wollen die Sozialdemokraten trotzdem senden.

Der Landkreis Rotenburg habe mit Blick auf den Doppelhaushalt 2025/26 gewissermaßen den Zeigefinger erhoben, sagt Lust. Die Rücklagen der Stadt seien bis spätestens 2027 aufgebraucht, ein Haushaltssicherungskonzept könnte zwingend erforderlich werden.

Mit der Reduzierung der Anzahl der Ratsmitglieder um sechs Personen auf künftig nur noch 26 statt 32 gewählte Vertreter, könnte die Stadt alleine an Aufwandsentschädigungen für die gesamte Wahlperiode der Jahre von 2026 bis 2031 gut 70.000 Euro einsparen. Es wäre ein Signal dafür, dass die Politik auch bei sich selbst nach Einsparmöglichkeiten sucht, sagt Lust. Ganz neu sei die Idee auch nicht: Bereits in den 70er und 80er Jahren habe es in der Stadt seitens der SPD entsprechende Bestrebungen gegeben.

Letzte Gelegenheit am Dienstag

Da die zur Verkleinerung des Rates nötige Satzungsänderung mindestens 18 Monate vor dem Ende der Wahlperiode erfolgen müsste (30. April 2025) wäre die Sitzung am 25. März die letzte Gelegenheit für einen solchen Beschluss. Der Beschluss gelte lediglich für eine Wahlperiode und müsste jeweils vor der nächsten Wahl erneut befürwortet werden. Als Vorbild nennen die Sozialdemokraten beispielsweise die Stadt Vechta, die den Rat seit 2004 um sechs Personen verkleinert – beantragt von der dortigen CDU.

Im aktuellen Rat hätte beispielsweise die CDU 14 statt 17 Mandaten, die SPD nur noch fünf statt sieben. Grüne und WG Pro Bremervörde verlören je einen Sitz. Kurios: Die Linke wäre mit einem Mandat im Rat vertreten gewesen. „Prozentual würde die SPD sogar am meisten verlieren“, betonen Lust und Oetjen, dass es ihnen nicht um Parteitaktik geht. Es habe auch nichts damit zu tun, dass die SPD womöglich Schwierigkeiten bei der Kandidatensuche haben könnte, versichern die beiden auf Nachfrage.

Wenig Verständnis haben Oetjen und Lust hingegen für die Argumentation derjenigen, die behaupten, die Repräsentation der Ortschaften würde unter einem kleineren Stadtrat leiden. 60 Ortsvorsteher, Ortsbürgermeister und Ortsratsmitglieder machten sehr gute Arbeit, um sich für das Wohl der Ortschaften einzusetzen. Außerdem hätte zum Beispiel Ostendorf gerade von hohen Investitionen in Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus profitiert, obwohl der Ort nach der letzten Wahl im Stadtrat nicht direkt vertreten war.

Allerdings sollte die Stadtverwaltung in Minstedt, Spreckens und Plönjeshausen klären, ob dort Interesse an einem eigenen Ortsrat bestehe. Zumindest in Plönjeshausen ist dies nach BZ-Informationen der Fall.

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Abstimmung Allgemein BfD Bundestagswahl Bundeswehr Engagement Freiwilligendienste FSJ Jusos Jusos im Kreis Rotenburg (Wümme) Klimaschutz Koalitionsvertrag Kreis Kreistagsfraktion Lars Klingbeil Lukas Hinz Mietpreisbremse Migration Migrationspolitik Mindestlohn Nachrichten des UB ROW Nike Heitmann Presse Sozialpolitik Sozialstaat Wärmepumpe Wehrpflicht WG-Garantie

„Eine blöde Situation, weil das eigene Profil verloren geht“: Kreis-Jusos über Schwarz-Rot

Zuerst in der Rotenburger Kreiszeitung erschienen.

 

Die Rotenburger Juso-Kreisvorsitzenden Nike Heitmann und Lukas Hinz zum Koalitionsvertrag, zu einem sozialverträglichen Klimaschutz und zu ihrer Zukunft in der SPD.

Nike Heitmann und Lukas Hinz sind die Kreisvorsitzenden der Jusos, der Jugendorganisation der SPD. Bereits direkt nach der Bundestagswahl haben sie aufgrund des Ergebnisses ihrer Partei als Konsequenz „eine radikale Erneuerung“ der SPD gefordert. Sie dürfe keine faulen Kompromisse eingehen und brauche neue Gesichter an der Spitze. Jetzt, wo der schwarz-rote Koalitionsvertrag vorliegt, wissen sie noch nicht, ob sie diesem zustimmen sollen. Den vom Parteivorsitzenden Lars Klingbeil geforderten Generationswechsel in der SPD können sie noch nicht entdecken. Warum sie sich trotzdem weiter für die Partei starkmachen wollen und eine Oppositionsrolle aktuell auch keine bessere Alternative wäre, erklären Heitmann und Hinz im Interview zum Wochenende.

Die SPD lässt bis zum 29. April ihre Mitglieder über den Koalitionsvertrag abstimmen. Werden Sie dafür stimmen?

Nike Heitmann: Wir als Jusos haben von Anfang an gesagt, dass man nicht zu jedem Preis in diese Koalition gehen darf. Sozialdemokratische Werte müssen erhalten bleiben. Ich tue mich schwer, zuzustimmen. Es ist zwar absehbar, dass eine Mehrheit zustimmen wird. Es ist jedoch für jeden eine persönliche Entscheidung.

Lukas Hinz: Ich bin auch unsicher, habe die mehr als 100 Seiten noch nicht vollständig gelesen. Das Votum an sich finde ich wichtig, es ist ein Ausdruck von Basisdemokratie. Aber der vorgelegte Koalitionsvertrag ist nicht das Gelbe vom Ei.

Gibt es Punkte, die Sie besonders stören?

Heitmann: Migration und Klimaschutz sind wichtige Themen für mich. Migrationsfeindliche Politik kann ich nicht mittragen, das ist mir ein Dorn im Auge. Sie wird auch nicht dazu führen, die AfD zurückzudrängen, das sieht man ja an den Umfragen. Die Reden von illegaler Migration reproduzieren rechte Narrative, die Konservativen öffnen den Rechten die Tür. Das kann man in anderen Ländern sehen, in denen Rechtspopulisten bereits regieren. Das muss die SPD besser machen. Es braucht eine Gegenerzählung.

Indem man die Chancen von Zuwanderung in den Vordergrund stellt?

Heitmann: Ich sage nicht, dass Migration keine Probleme mit sich bringt. Und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ist wichtig. Wenn ich aber nicht arbeiten darf und in einer überfüllten Flüchtlingsunterkunft sitze, werde ich wahrscheinlich auch kriminell. Es geht also etwa um eine frühere Arbeitserlaubnis für Geflüchtete und mehr Geld für dezentrale Unterbringung. Schikanen gegen Migranten gefährden sozialen Zusammenhalt.

Hinz: Menschen in Abstimmung mit anderen Ländern an der Grenze abzuweisen, das kommt eigentlich von der internationalen Identitären Bewegung, tief aus dem rechten Lager. Das Thema Migration wird im Koalitionsvertrag auf vier Seiten aufgeblasen, dabei gibt es andere Themen, die meiner Meinung nach wichtiger sind.

Hat die SPD nicht in vielen dieser anderen Themen stark Punkte gemacht, im Vergleich zu ihrem Wahlergebnis, vielleicht auch mit der Mitgliederbefragung im Rücken? Der Mindestlohn bleibt, die Mietpreisbremse…

Heitmann: Ja, da bin ich froh. Wobei die Mietpreisbremse ein Minimum ist. Der soziale Wohnungsbau hat immer noch zu wenig Priorität. Beim Bafög tut sich was, auch wenn man mehr machen muss.

Hinz: Die WG-Garantie steht im Koalitionsvertrag, das ist ein guter Ansatz, das ist eine Juso-Forderung. Wobei der Koalitionsvertrag auch erst mal nur eine Absichtserklärung ist. Man muss sehen, wie und ob die WG-Garantie umgesetzt wird.

Ist die WG-Garantie nicht nur ein hehres Ziel, so wie Klimaneutralität ab einem bestimmten Jahr?

Heitmann: Wenn sie konkret umgesetzt wird, können junge Menschen direkt profitieren. Denn wenn die Mietpreisbremse in Kombination mit der WG-Garantie durchgesetzt wird, soll ein WG-Zimmer für Studierende und Auszubildende nicht mehr als 400 Euro kosten, und falls es doch teurer ist, erstattet der Staat, was on top gezahlt wird.

Hinz: Die eigentliche Frage, warum so viele junge Menschen vom Land in die Stadt ziehen, während auf dem Land oftmals zwei Personen auf 200 Quadratmetern leben, taucht im Koalitionsvertrag allerdings nicht auf.

Ist es nicht normal, dass Anfang-20-Jährige in die Großstadt wollen, zum Studieren etwa, oder sollen die in die Großstädte pendeln?

Hinz: Landflucht hat auch etwas mit einem Ungleichgewicht zwischen urbanem und ländlichem Raum zu tun. Das fängt beim öffentlichen Nahverkehr an. In Buxtehude habe ich eine Bahn, die alle zehn Minuten nach Hamburg fährt, von Bremervörde aus komme ich höchstens einmal in der Stunde nach Hamburg. Und es wird immer noch zu wenig dafür getan, dass sich größere Firmen und Industrie in unserem Landkreis ansiedeln, damit junge Menschen hier eine Ausbildung machen können.

Immerhin, aus Ihrer Sicht, ist das Deutschland-Ticket erhalten geblieben.

Heitmann: Das ist erstmal gut, es wird aber teurer werden. Das wäre doch ein Instrument gewesen, mit dem man etwas für den sozialen Zusammenhalt und gegen Einsamkeit hätte tun können. Ein zukunftstaugliches Element, das die Bahn stärkt und etwas für den Klimaschutz tut.

Kann Klimaschutz sozialverträglich sein oder muss man sich den leisten können, Stichwort Wärmepumpe?

Hinz: Den Satz, dass man sich Klimaschutz leisten können muss, sehe ich sehr kritisch. Ein Heizungsaustausch ist immer teuer. Klar, eine Wärmepumpe kostet viel, aber da muss es Anreize geben, auch über Förderungen. Das Heizungsgesetz war schlecht kommuniziert, aber richtig. Dass Schwarz-Rot es mit dem Koalitionsvertrag streichen möchte, zeigt, dass die Klimakrise nicht verstanden wurde. Stattdessen wird wieder Gas gefördert.

Heitmann: Gas brauchen wir für den Umstieg, aber nicht darüber hinaus. Und Klimaschutz ist kein Gegensatz zu wirtschaftlichem Handeln, allein schon, weil die Folgekosten viel höher sind, wenn man Klimaschutz auf die lange Bank schiebt. Es gibt viele Ideen für konsequenten und sozialverträglichen Klimaschutz. Zum Beispiel Reiche und Unternehmen stärker zu besteuern, die überdurchschnittlich für die Klimaerwärmung mitverantwortlich sind. Stattdessen steht das Klimageld (Staatseinnahmen aus der CO₂-Bepreisung, die Bürgern mit kleinen bis mittleren Einkommen zugutekommen, Anm. d. Red.) nicht im Koalitionsvertrag. Es wird über junge Menschen gesprochen, aber deren Themen finden zu wenig Beachtung, und Klimaschutz ist ein großes Thema für junge Menschen.

Sollte Klimaschutz nicht ein gesamtgesellschaftliches Thema sein, auch für Eltern und Großeltern?

Heitmann: Ja, es ist ein Thema von jungen Menschen, aber nicht nur. Die Politik ist zu wenig zukunftsorientiert, ruht sich meiner Meinung nach zu sehr darauf aus, angeblichen gegenwärtigen Interessen der Bevölkerung zu folgen. Wenn man in Umfragen fragt, was aktuell das wichtigste Thema ist, nennen viele den Krieg in der Ukraine. Aber wenn man fragt, ob Klimaschutz wichtig ist, stimmt ebenfalls eine Mehrheit zu.

Ein Thema, das definitiv die junge Generation betrifft, gerade in Kriegszeiten, ist die Debatte über die Wehrpflicht. Froh, dass die erstmal nicht in alter Form zurückkehrt?

Heitmann: Froh, ja, aber das ist für mich eine Scheindebatte. Ich kenne viele, die zur Bundeswehr gehen würden, wenn der Job attraktiver und flexibler wäre.

Hinz: Man redet um den heißen Brei herum, junge, unerfahrene und teils unmotivierte 18-Jährige würden der Truppe nicht helfen.

Der Gedanke ist ja, dass mittelfristig junge Menschen die Bundeswehr besser kennenlernen.

Hinz: Viele, ich auch, würden eine Wehrpflicht verweigern, bei einer Bundeswehr ohne bessere Finanzierung und Konzepte. Ich sehe aber auch die Alternative dazu, das Freiwillige Soziale Jahr, kritisch, wenn vor allem gemeinnützige Träger und Vereine junge Menschen für einen Vollzeitjob mit 330 Euro pro Monat entlohnen.

Heitmann: Das ist auch so ein Narrativ, dass junge Menschen zu wenig für die Gesellschaft tun. Dabei sind viele engagiert, und das in Krisenzeiten. Wir Jusos sind dafür, junge Menschen nicht in ihrer Zukunftsgestaltung durch ein Jahr bei der Bundeswehr einzuschränken.

Nike Heitmann, Sie sind an einem Projekt zur Erinnerung an das einstige jüdische Leben in Sottrum beteiligt und haben Ende März viel Applaus für eine kritische Rede bei einer Preisverleihung in Rotenburg erhalten. Haben Sie aber auch Sorge, dass sich damit alle wohlfühlen, Sie aber nicht mit Ihren Inhalten durchdringen?

Heitmann: Ach, ich will für meine Meinung einstehen und andere aus meiner Generation inspirieren, das auch zu tun. Ob es ankommt und zu Handeln führt, kann ich nicht abschließend beurteilen, aber ich habe schon manchmal das Gefühl. Wertschätzung ist schön. Und es hilft dem Projekt.

Wie geht es für Sie beide mit ihrem parteipolitischen Engagement weiter? Mit einer SPD-Karriere?

Heitmann: Eine Parteikarriere ist nichts, was man plant. Ich mache gerade Abitur und habe auch Lust, mich stärker zivilgesellschaftlich zu engagieren. Gerade wenn Politik den Sozialstaat immer weiter abbaut, werden Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler gebraucht. Aber ich finde es wichtig, in der SPD zu sein, und dass dort linke Stimmen vertreten sind.

Warum sind Sie nicht bei den Grünen oder Linken, Lukas Hinz?

Hinz: Es ist kein Geheimnis, dass meine SPD-Mitgliedschaft und ich in einer kritischen Solidarität zueinanderstehen, aber ich finde es wichtig, wenn es in der SPD junge Leute gibt, die etwas Radau machen. Der Altersdurchschnitt in der Partei im Landkreis ist katastrophal hoch, Ende 2024 lag er bei 61 Jahren. Die Jusos sind ein Gegenpol, wenn etwas falsch läuft. Neue Parteiämter strebe ich gerade nicht an, ich bin als Juso-Kreisvorsitzender und künftiges Bremervörder Ratsmitglied gut eingebunden und ausgelastet.

Der Parteivorsitzende Lars Klingbeil hat noch am Abend der Bundestagswahl einen Generationswechsel ausgerufen. Sehen Sie den?

Hinz: Viele Jusos, auch ich, sehen kritisch, dass Lars Klingbeil das gesagt hat und dann nach dem Fraktionsvorsitz greift. Die SPD hat einen stabilen Vorstand, aber im Wahlkampf wurde die Ampel-Fehlkommunikation fortgesetzt, da fragt man sich: Gilt das mit dem Wechsel für ihn nicht?

Heitmann: Sich nach der Wahlniederlage, und das war es nun mal, zu befördern, das hätte ich nicht gemacht. Es machen die weiter, die für die Niederlage verantwortlich sind, es kommen keine neuen Leute aus der dritten oder vierten Reihe. Personalentscheidungen sind kein Wunschkonzert, aber es waren nicht wir Jusos, die diese Debatte begonnen haben.

Was ist im Wahlkampf schiefgelaufen?

Heitmann: Die SPD hat sich der älteren Stammwählerschaft und auf Friedrich Merz als polarisierendem Gegenkandidaten ausgeruht. Ich bin kein Freund von Merz, aber man kann sich nicht darauf ausruhen, gegen ihn zu sein. Außerdem muss man jetzt mit ihm zusammenarbeiten. Die SPD hat die Chance verpasst, ihr Profil für soziale Gerechtigkeit und weitere Kernanliegen zu schärfen und war während des Wahlkampfes nicht ausreichend präsent.

Lars Klingbeil soll nun auch Finanzminister werden.

Heitmann: Er ist ein guter, beliebter Politiker, und ich traue es ihm zu. Aber es sind viele Aufgaben, die er da übernimmt.

Jusos: Bundestagswahl war „ein Schock“

Das Bundestagswahlergebnis war „ein Alarmsignal für unsere Demokratie“, meinte der Co-Vorsitzende der Jusos im Kreis Rotenburg, Lukas Hinz. Während im Wahlkreis 35 Lars Klingbeil mit mehr als 40 Prozent gewählt wurde, seien die 25 Prozent für Frauke Langen im Wahlkreis 30 enttäuschend gewesen. Noch mehr Sorge machte Hinz und der Co-Vorsitzenden Nike Heitmann das bundesweite AfD-Ergebnis: ein Schlag ins Gesicht jener, die sich gegen Ausgrenzung einsetzten. Sie befürchten eine Bundespolitik, die auf „Profitmaximierung“ setzt und „Schwächere im Stich lässt“. Ihnen gehe es um eine faire Arbeitswelt, sichere Renten, bezahlbares Wohnen und „echte Klimapolitik, nicht auf Kosten der Ärmsten“.

Die SPD hat viele Jahre Regierungsbeteiligung hinter sich, ist es richtig, dass sie immer wieder Verantwortung übernehmen will?

Heitmann: Es würde guttun, mal in der Opposition zu sein, um wieder selbst Themen zu setzen. Aber das hieße aktuell, die AfD an die Macht zu lassen. Es ist also richtig, Verantwortung zu übernehmen, aber eine blöde Situation für uns, weil das eigene Profil verloren geht. Bürgergeldempfängern damit zu drohen, alle Leistungen zu streichen, ist ein Vorgehen gegen marginalisierte Menschen. Das wird sie nicht in den Arbeitsmarkt integrieren und widerspricht sozialdemokratischen Werten.

Sind bestimmte politische Forderungen, die vor fünf bis zehn Jahren in weiten Kreisen unsagbar waren, in der Sozial- und auch in der Migrationspolitik, normal geworden?

Heitmann: Ja, irgendwann ist das nichts Neues mehr, man wird gefühllos und gewöhnt sich daran, von kriminellen Migranten zu sprechen, dabei gibt es für sie keinen sicheren und regulären Fluchtweg. Was früher als menschenfeindlich galt, wird heute als pragmatisch verkauft.

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Kreis Kreistagsfraktion Presse

Herzlicher Dank und Glückwunsch an Doris Brandt zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Der SPD Unterbezirk Rotenburg spricht Doris Brandt seinen herzlichsten Dank für ihr außerordentliches Engagement aus und beglückwünscht sie ausdrücklich dazu, zu den wenigen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland zu gehören, die den Verdienstorden vom Bundespräsidenten erhalten und tragen dürfen.

Die Co-Vorsitzenden Ina Helwig und Sebastian Brandt betonen: “Wir sind richtig stolz auf unsere Doris! Neben ihrem beachtlichen politischen Engagement vor allem im sozialen Bereich steht sie auch anderswo immer helfend zur Seite, wenn sie gebraucht wird. Wegschauen, wenn es Einsatz für Schwächere oder bedürftige Personengruppen braucht ist für sie ein Fremdwort. Dafür streitet sie sich auch – aber immer mit Herz und einer respektvollen Sachlichkeit. Sie setzt sich unermüdlich für die Anliegen von Menschen und Themen in unserer Region ein und ist beispielhaft dafür, was Frauen vor Ort erreichen können. Wir freuen uns als SPD Unterbezirk über diese wohlverdiente Ehrung und sagen Doris Brandt einen großer Dank für ihr vorbildliches Engagement.”

Doris Brandt selbst zeigt sich weiterhin engagiert und erklärt: “Ich höre noch lange nicht auf.” Diese Worte verdeutlichen ihre anhaltende Motivation und ihren Willen, sich auch in Zukunft für das Gemeinwohl einzusetzen.

Glückwunsch Doris Brandt - Verdienstorden der BRD
Glückwunsch Doris Brandt – Verdienstorden der BRD
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Allgemein Landtag

Land fördert touristische Projekte– Anträge bis 31. Oktober möglich

Wie ich aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium erfahren habe, können Kommunen, Vereine, Verbände und Destinationsmarketing-Organisationen künftig Zuschüsse von bis zu 80 Prozent erhalten. Gefördert werden Projekte, die Digitalisierung, nachhaltige Konzepte oder neue Angebotsstrukturen voranbringen. Dafür stellt das Land jährlich eine Million Euro bereit. Anträge können bis zum 31. Oktober bei der NBank gestellt werden.

Das ist eine große Chance für alle, denen im Landkreis Verden etwas am Tourismus liegt. Unsere Region bietet schöne Landschaften, lebendige Kulturangebote und ein starkes Vereinswesen – alles Voraussetzungen, um Tourismus und Naherholung als Chance zu nutzen und zukunftsfest machen zu können. Die neue Förderung eröffnet jetzt zusätzliche Möglichkeiten. Der Tourismus ist ein echter Wirtschaftsfaktor auch bei uns im Landkreis Verden. Er sichert Arbeitsplätze und stärkt unsere Region. Mit den neuen Fördermöglichkeiten setzen wir als Land da an, wo die Branche Unterstützung braucht.

Zum Hintergrund: Rund 330.000 Arbeitsplätze hängen am Tourismus in Niedersachsen, über 46 Millionen Übernachtungen im Jahr 2024 zeigen die große Beliebtheit des Landes. Doch die Branche steht vor Herausforderungen: Gäste erwarten digitale Angebote, legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit und suchen innovative Reiseerlebnisse. Um dies zu begleiten, hat die SPD-geführte Landesregierung die Richtlinie zur Förderung touristischer Projekte weiterentwickelt.

Für alle Informationen zur Richtlinie auf der Webseite der NBank klicke hier.

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Allgemein Bundestag

Klingbeil hat gute Neuigkeiten für Rotenburg: THW erhält neue Ausstattung

Wie sich diese Investitionsoffensive in Rotenburg auswirkt, berichtet Lars Klingbeil: So wurden im laufenden Jahr schon über 300.000 Euro in Beschaffungen und neue Ausrüstung für den THW-Ortsverband Rotenburg investiert – etwa für Fahrzeuge und Bekleidung.

“Der THW-Ortsverband Rotenburg erhält einen Gerätekraftwagen im Wert von ca. 315.000 Euro. Das ist eine spürbare Verstärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes bei uns vor Ort”, freut sich Klingbeil: “Diese Beschaffungen kommen unmittelbar bei den Haupt- und Ehrenamtlichen im THW an und verbessern die Rahmenbedingungen für den ehrenamtlichen Einsatz. Das war uns in der SPD wichtig – wer sich engagiert und für andere in Gefahr bringt, der braucht eine gute Ausrüstung und Ausstattung.
Klingbeil führt weiter aus: “Dazu erhält das THW neue Dienstbekleidung im Wert von insgesamt 32.541,55 Euro. Das ist mir besonders wichtig: Die Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für das THW engagieren, müssen ordentlich ausgestattet sein.” Bundesweit wurde für die 668 Ortsverbände Bekleidung im Wert von 24,5 Mio. Euro beschafft.

Klingbeil lobt die Investitionen: “Die Beschlüsse im Haushaltsausschuss sind ein wichtiges Signal an die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte: Wir werden die Modernisierung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes mit hohem Tempo fortsetzen. Nicht nur, um die Zeitenwende konsequent umzusetzen, sondern auch, um bei Notfällen, Krisen und Naturkatastrophen jederzeit handlungs- und einsatzfähig zu sein und Gefahren wirksam abwehren zu können.”

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Allgemein Bundestag

Aus Brockel nach Berlin: Jette Lauter erlebt Politik hautnah

Bereits im Juni 2024 hatte sie mit ihrer Klasse den Bundestag besucht und dabei Lars Klingbeil persönlich getroffen, um mit ihm über die aktuelle Politik zu reden. Um weitere Eindrücke von der parlamentarischen Arbeit Klingbeils zu bekommen, hat sie Klingbeil und sein Team während ihres Schülerpraktikums unterstützt. Dabei recherchierte sie zu verschiedenen Themen, begleitete Besuchergruppen, beantwortete Bürgeranfragen und half bei der Erstellung von Pressemitteilungen. Besonders beeindruckt war Jette jedoch von den Plenarsitzungen: “Am besten fand ich die Plenarsitzung, denn ich konnte Politik aus nächster Nähe beobachten und live miterleben, wie Gesetzentwürfe diskutiert wurden. Das ist nochmal ein ganz anderes Gefühl, als wenn man es im Fernsehen sieht.” Jette hatte außerdem die Gelegenheit, an einer Sitzung der Arbeitsgruppe Angelegenheiten der Europäischen Union teilzunehmen: “Besonders spannend war es, wie die Meinungen zu Anträgen besprochen wurden und am nächsten Tag in der Debatte zum Antrag in die Rede von Angelika Glöckner miteinflossen”.

“Durch die Recherche zu unterschiedlichen Themen konnte ich viel Neues lernen. Besonders spannend fand ich die Einblicke in die Migrationspolitik. Aus dem Praktikum nehme ich viele neue Eindrücke, Perspektiven und wertvolle Erfahrungen mit”, resümiert die Schülerin aus Brockel ihr Praktikum in Klingbeils Bundestagsbüro.

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Allgemein Landtag

Aus meinem roten Rucksack: Bald jährlich 198.000 Euro mehr vom Land für die Ottersberger Hochschule

Ich freue mich sehr, dass die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg bald voraussichtlich 198.000 Euro jährlich mehr vom Land Niedersachsen erhalten wird. Das sieht der Haushaltsentwurf der Landesregierung vor, den Wissenschaftsminister Falko Mohrs in diesem Bereich maßgeblich erarbeitet hat.

Bei meinen Besuchen an der Hochschule in Ottersberg ist mir immer wieder vermittelt worden, dass die deutlich geringeren Gehälter der privaten Ottersberger Hochschule gegenüber staatlichen Hochschulen mittel- und langfristig die gute Entwicklung der Hochschule gefährden würden. Deshalb habe ich dieses Anliegen in meinem roten Rucksack mit in den Landtag genommen.

Dörte Liebetruth gemeinsam mit der Akademische Hochschulleitung der HKS Ottersberg, Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke und Prof. Dr. Gabriele Schmid

Als Kreisverdener Landtagsabgeordnete habe ich Minister Falko Mohrs seit einiger Zeit immer wieder auf die Bedeutung einer Anhebung der Mittel für die Hochschule für Künste im Sozialen hingewiesen. Nachdem er auch vor Ort war, habe ich zusätzlich ein Gespräch mit Wissenschaftspolitikerinnen und -politikern der Regierungsfraktionen in Hannover vermittelt.

Mit der Anhebung um 198.000 Euro können die Gehaltsunterschiede zwischen der privaten Ottersberger Hochschule und staatlichen Hochschulen zumindest abgemildert werden. Während der Zuschuss in den Jahren 2021–2025 503.000 Euro umfasste, ist er im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr mit 701.000 Euro eingeplant – ein Plus von mehr als 39 Prozent.

Die jährliche staatliche institutionelle Förderung existiert bereits seit den 1990er Jahren. Wissenschaftsminister Falko Mohrs war es bei der Erarbeitung des Haushaltsentwurfs 2026 wichtig, die Gehälter der Hochschullehrerinnen und -lehrer auf ein angemessenes Niveau anzuheben. Das sorgt auch zukünftig für attraktive Arbeitsbedingungen an der Hochschule. Derzeit wird der Haushaltsentwurf im Landtag beraten und soll im Dezember 2025 im Plenum beschlossen werden.

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Allgemein Landtag

Erinnerung wachhalten, Engagement aus dem Kreis Verden unterstützen

Seit Anfang September macht der 19-jährige Linas Lenz aus Verden ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Gedenkstätte des ehemaligen Ghettos Theresienstadt. Ich habe für das Engagement des jungen Verdeners eine Patenschaft übernommen.

Das Ghetto Theresienstadt wurde von den Nazis Ende 1941 errichtet und diente zu Propagandazwecken als „Vorzeigeghetto“. Trotz höchst beengter Verhältnisse, Lebensmittelknappheit und Zwangsarbeit gab es dort pädagogische und kulturelle Aktivitäten. 35.440 Jüdinnen und Juden kamen im Ghetto ums Leben, etwa 88.000 wurden von dort in Vernichtungslager deportiert.

Linas Lenz leistet sein Freiwilliges Soziales Jahr mit Hilfe der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ (ASF) ab. Seine Aufgaben umfassen vor allem die Betreuung und Begleitung von Jugendgruppen, die für drei bis fünf Tage die Gedenkstätte besuchen. Dabei geht es nicht nur um Führungen durch das ehemalige Lager, sondern auch um Workshops und Reflektionsrunden. Die ASF verfolgt seit ihrer Gründung das Ziel, die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten. Neben Sommerlagern, in denen Freiwillige an historischen Orten wie Auschwitz arbeiten und lernen, bietet die ASF langfristige Freiwilligendienste in vielen Ländern an. Finanziert werden sie durch Fördermittel und Patenschaften, die direkt die Arbeit der Freiwilligen absichern.

Es ist aus meiner Sicht von unschätzbarem Wert, wenn junge Menschen wie Linas Lenz die Erinnerung an die Verfolgung und den Massenmord der Nazis an rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden wachhalten und an andere Jugendliche weitergeben. Denn: Zukunft braucht Erinnerung. Was aus der Demokratie und Menschlichkeit in unserem Land wird, hängt von uns allen ab.

Wer den Freiwilligendienst von Linas Lenz unterstützen möchte, kann dies unter
👉 https://asf-ev.de/unterstuetze-uns/unterstuetzen-sie-unsere-freiwilligen-werden-sie-patepatin/
oder unter folgendem Spendenkonto tun:

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
IBAN: DE72 3702 0500 0003 1137 00
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank
Stichwort: Linas Lenz FSJ Theresienstadt

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Allgemein Bundestag

Klingbeil zum neuen Steueränderungsgesetz 2025: “Spürbare Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger”

Für die Region wichtig sind vor allem drei Regelungen des Gesetzes:
Ab dem 1. Januar 2026 wird die Pendlerpauschale einheitlich auf 38 Cent ab dem ersten gefahrenen Kilometer erhöht. Bislang galt dieser Satz erst ab dem 21. Kilometer. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden damit spürbar entlastet, erklärt Lars Klingbeil: “Viele Menschen aus dem Heidekreis und Landkreis Rotenburg haben täglich weite Fahrtwege zur Arbeit, etwa nach Hamburg, Bremen oder Hannover und keine andere Alternative als das Auto. Wer beispielsweise 20 Kilometer zur Arbeit pendelt, kann mit 352 Euro zusätzlicher Entlastung pro Jahr rechnen.”

Zudem sinkt ab 2026 der Umsatzsteuersatz für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen, mit Ausnahme von Getränken, von 19 auf 7 Prozent. Klingbeil hatte dazu viele Gespräche mit Gastronomen im Heidekreis und Landkreis Rotenburg geführt und erklärt mit Blick nach vorne, dass von diesen Maßnahmen nicht nur klassische Restaurants, sondern auch Bäckereien, Metzgereien, Caterer sowie Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Krankenhäuser profitieren würden. Dies fördere nicht nur den Tourismus, sondern werde auch vielen Familien vor Ort einen günstigeren Restaurant-Besuch ermöglichen.

Auch die Landwirtschaft in der Region profitiert von den neuen Regelungen: Die Steuerentlastung für Agrardiesel wird wieder vollständig eingeführt. Während der Bauernproteste Anfang 2024 sprach Klingbeil, auch öffentlich, mit vielen Landwirten und zeigte schon damals Verständnis für den Unmut der Landwirte. Land- und Forstwirte erhalten damit langfristige Planungssicherheit in einem Markt, der von großen Preisschwankungen geprägt ist, so der SPD-Abgeordnete.

Lars Klingbeil macht deutlich: “Das sind Entlastungen, die direkt bei uns in der Region ankommen. Ganz gleich ob für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich weite Strecken pendeln, für Familien im Restaurant oder für die Landwirtschaft im ländlichen Raum. Das neue Gesetz stärkt nicht nur einzelne Gruppen, sondern unsere gesamte Region.”

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Allgemein Landtag Pressespiegel

Kreiszeitung: Auftakt für den Radschnellweg

Am 11.9.2025 berichtete die Kreiszeitung über den offiziellen Spatenstich des Bauabschnitt 1.1. des Achimer Radschnellwegs in Achim-Uphusen.

Gerne habe ich damals den Hinweis weitergegeben, dass Fördermittel für Radschnellwege nicht in vollem Umfang genutzt werden und diese für das bereits in Achim diskutierte Projekt interessant wären.
Dank der engen Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung konnte das Projekt zügig umgesetzt werden, sobald die Fördergelder in Aussicht standen – und schließlich auch bewilligt wurden.

Zum vollständigen Artikel geht es hier entlang.

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Allgemein Landtag

Aus dem roten Rucksack: Gemeinsam Sanierung des Radwegs zwischen Nindorf und Völkersen erreicht

Den Radweg zwischen Völkersen und Nindorf zu sanieren: Diese Anregung habe ich vom Völkerser Ortsbürgermeister Andreas Noltemeyer, dem Holtebüttler Ortsbürgermeister Christoph Lindhorst und dem Bürgermeister des Flecken Langwedel Andreas Brandt in meinem roten Rucksack mit in den Landtag nach Hannover genommen. Dazu habe ich 2024 unter anderem ein Gespräch mit dem damaligen Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies organisiert. Daraufhin hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Jahr 2024 bereits erste Teilabschnitte in Dahlbrügge und Völkersen in Angriff genommen.

Am kommenden Montag, den 15. September 2025, beginnt die weitere Sanierung des Radwegs zwischen Nindorf und Völkersen. Im ersten Schritt wird hierfür zwischen dem Abzweig zur L 158 (Achimer Straße) und Dahlbrügge eine Vollsperrung notwendig, die voraussichtlich rund zwei Wochen dauern wird. Im zweiten Schritt soll zwischen Dahlbrügge und Völkersen ohne Vollsperrung weitergearbeitet werden.

Dass der Radweg zwischen Völkersen und Nindorf jetzt saniert wird, haben wir gemeinsam erreicht. Ich habe das Anliegen in meinem roten Rucksack gern mit nach Hannover genommen und freue mich sehr, dass dieses wichtige Vorhaben nun abgeschlossen werden kann. Dafür danke ich allen Beteiligten ganz herzlich. Nun geht es endlich los – und die Sicherheit für alle Radfahrerinnen und Radfahrer an der Landesstraße wird deutlich verbessert.

Beim Gespräch mit dem damaligen Niedersächsischen Minister für Wirtschaft und Verkehr Olaf Lies, dem Völkerser Ortsbürgermeister Andreas Noltemeyer, der Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth und dem Langwedeler Bauamtsleiter Bernhard Goldmann (von rechts)
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Allgemein Bundestag

Klingbeil kündigt zweite „Heimatrunde“ an

„Ich mache seit 16 Jahren Politik für unsere Heimat und kenne jede Ecke im Heidekreis und Landkreis Rotenburg. Auf dem Fahrrad nimmt man unsere Region aber nochmal ganz anders und viel bewusster wahr. Nachdem wir im letzten Jahr viele tolle Termine hatten bei der Heimatrunde, freue ich mich sehr, das Format fortzuführen und die Menschen vor Ort zu treffen und persönlich zu sprechen“, so Lars Klingbeil zu seiner Heimatrunde. Eindrücke der Heimatrunde würden auch auf seinem Instagram Account (larsklingbeil) geteilt, ergänzt der SPD-Politiker.

Im Rahmen seiner „Heimatrunde“ besucht Lars Klingbeil auch öffentliche Veranstaltungen, bei denen er mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen möchte. Am 13. September lädt der SPD-Ortsverein Neuenkirchen ab 13.30 Uhr ins Café Wilkens (Bahnhofstr. 11, 29643 Neuenkirchen) zu einem „Klingbeil im Gespräch“ ein. Die Plätze für diese Veranstaltung sind begrenzt, sodass eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich ist. Weitere Begegnungsmöglichkeiten gibt es am selben Tag ab ca. 16.15 Uhr im Heidegarten in Schneverdingen. Am Sonntag, den 14. September, findet ab 14.30 Uhr ein weiteres „Klingbeil im Gespräch“ auf dem Marktplatz in Dorfmark an der Allermannstraße statt. Auch hier wird um eine vorherige Anmeldung per Mail an lars.klingbeil@nullbundestag.de gebeten.

Lars Klingbeil freut sich auf die „Heimatrunde“ und viele persönliche Begegnungen.

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Klingbeil: Bundestag stärkt THW

“Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region und ein starkes Signal für die vielen Ehrenamtlichen beim THW”, so Lars Klingbeil.
Neben den Bauinvestitionen stellt der Bund zudem weitere Mittel für die Ausstattung der Ortsverbände bereit. Diese zusätzlichen Gelder kommen den Ehrenamtlichen direkt zugute – etwa für Fahrzeuge, Wartung oder Fortbildung.